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Wemdinger Kulturcampus //
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// Heike Döscher: Installation // |
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Schönheit |
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Für mich ist das Thema Schönheit in der Kunst ein sehr relatives. Im zeitgenössischen Kunstkontext hat die Aussage "schön" einen ambivalenten Beigeschmack, sie bedeutet auch: dekorativ, eingängig, geschmäcklerisch. Schönheit haftet, auch in der Kunst, an der Oberfläche. Wesentlichere Kriterien sind die Aura eines Kunstwerks oder dessen, auch subjektiv empfundene, Aussage. Die Spannung einer Arbeit kann gerade durch einen bewussten Bruch mit dem Schönen erreicht werden, was wiederum zur Vorbedingung hat, dass es einen allgemeinen Konsens in einer Gesellschaft gibt, was "Schönheit" ist... Das Ungewohnte, Neue wird zunächst mehrheitlich als "nicht schön" empfunden. Die Freiheit der Kunst bedeutet aber gerade auch Neues und Ungewohntes zu schaffen. Schönheit ist, objektiv gesehen, sehr subjektiv. |
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VitaGeboren 1967 in Hof/ Saale, lebt und arbeitet in München Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Helmut Sturm, Juliao Sarmento, Günther Förg, Bert Theis, Tobias Rehberger Meisterschülerin von Günther Förg, Diplom 2002 1989-1995 Kunstpädagogikstudium, LMU München, 1.Staatsexamen Stipendien // Preise ab 2005 2008-2011 Atelierförderprogramm der Landeshauptstadt München 2007 Katalogförderung der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung 2005 Bayerischer Kunstförderpreis 2010 Perseus, Galerie Royal, München Bei ihren raumbezogenen Arbeiten und sensiblen Eingriffen verbindet Heike Döscher Gebrauchsmaterialien wie Luftpolsterfolie, Paketklebeband, Tapete, beschichtete Hartfaserplatten, Holz etc. mit Foto- oder Videoarbeiten zu fragilen, reduzierten Installationen. Heike Döscher |
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